Tipp der Woche: SRF DOK | Minimalistisch leben

Nicola

 

Im September 2018 hat das SRF einen Dok zum Thema Minimalismus veröffentlicht. Interessanterweise wurde ich nach dem dritten Tag nach Veröffentlichung bereits von Freunden über diesen Beitrag angesprochen. Das Feedback war mehrheitlich positiv und es wurden angeregte Gespräche geführt. Dieser Beitrag hat mir persönlich gut gefallen weil er die verschiedenen Facetten und Reifegrade des Minimalismus durchaus geschickt aufzeigt.

„Statussymbole haben ihre Kraft verloren, und immer häufiger sehnen sich Menschen nach weniger Haben und dafür mehr Sein.“

Ein Film, nachdem man garantiert anfängt aufzuräumen. Oder mindestens motiviert ist, Überflüssiges loszulassen. Eine Anregung für weniger Haben – mehr Sein.

 

Beschreibung zur Dokumentation:

Minimalisten sind im Trend. Sie minimieren ihren Lebensstil, weil sie das Maximum wollen. Sie reduzieren Unwichtiges und fokussieren auf das Wesentliche. Weniger Dinge dafür mehr Zeit für Beziehungen.

Das Bedürfnis sich von Unnützem zu befreien, kennen immer mehr Menschen in den Industrieländern. Sie leiden an zu viel Information, an zu vielen Dingen und an zu wenig Zeit fürs Wesentliche. Wir kaufen mehr, als wir brauchen. Wir verzetteln uns, wir verlieren den Fokus.

Minimalisten experimentieren mit neuen Lebenskonzepten. Cédric Waldburger lebt nur noch mit 64 Gegenständen und hat nicht mal mehr eine Wohnung. Alles was er besitzt, ist schwarz, und er verbringt nie mehr als drei Tage an einem Ort. Der digitale Nomade ist aber kein Aussteiger, sondern will Erfolg. «Das Schöne ist, ich bin extrem frei in meinem Leben», sagt er. Ob es anders wird, wenn er sich verliebt?

Oder Selim Tolga. Schon als Kind hat er seine Spielsachen nach Farben sortiert und liebte es aufzuräumen. Heute ist daraus ein Business geworden. Als Aufräumcoach hilft er Menschen, ihre Wohnungen auszumisten. «Andere nehmen sich einen Psychiater, ich leiste mir den Ordnungscoach», sagt seine Kundin und freut sich über das Glücksgefühl nach dem Aufräumen.

Tanja Schindler hat sich entschieden loszulassen. Sie lebt nur noch auf 35 Quadratmetern und kann mit ihrem Öko-Mini-Haus jederzeit umziehen. Sie findet, minimalistisch zu leben eine gute Alternative zum oft krankmachenden Überfluss: «Wir sind die erste Generation, die alles hatte, und wir haben gemerkt, das macht uns nicht glücklich».

Statussymbole haben ihre Kraft verloren, und immer häufiger sehnen sich Menschen nach weniger Haben und dafür mehr Sein.

Ein Film, nachdem man garantiert anfängt aufzuräumen. Oder mindestens motiviert ist, Überflüssiges loszulassen. Eine Anregung für weniger Haben – mehr Sein.

Ein Film von Andrea Pfalzgraf

 

 

4 comments

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    Guter Beitrag! Danke dafür:) hatmeine Gedanken zu diesem Thema klarer gemacht und gebündelt für meine Ziele, die gestern noch Träume waren. Vielen lieben Dank!Alles gute für sie/ euch !!!

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    1. Nicola

      Hallo Philipp

      Danke für dein Feedback.
      Schön zu hören, dass wir dir etwas auf den Weg mitgeben konnten 🙂

      Grüsse

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